——Wichtige Punkte des EMV- und Geräuschunterdrückungsdesigns des Servoantriebssystems
Bei der Gestaltung der Stromversorgung von Servoantriebssystemen wirkt sich die Wahl der Erdung des sekundären Mittelabgriffs des Transformators direkt auf die elektromagnetische Verträglichkeit (EMV), die Signalintegrität und die Sicherheit des Systems aus. Basierend auf den Anforderungen industrieller Szenarien analysiert dieser Artikel die physikalischen Mechanismen verschiedener Erdungsstrategien und vergleicht ihre Auswirkungen anhand gemessener Daten.
Der Mittelabgriff (CT) wird häufig bei der Vollwellengleichrichtung (z. B. Doppeldiodengleichrichtung) in Gleichrichtungs- und Filterschaltungen verwendet. Seine Erdungsmethode bestimmt den Ableitungspfad von hochfrequentem Rauschen.
Wichtige Parameter, die Folgendes beeinflussen:
Der direkte Anschluss des Mittelabgriffs an die digitale Masseebene der Leiterplatte ist bei kostengünstigen oder platzbeschränkten Designs üblich:
CT → DGND (PCB-Masseebene)
Gemessene Daten: Wenn ein 400-V-Servoantrieb an DGND angeschlossen ist, erreicht der Spitzenwert des CAN-Bus-Gleichtaktrauschens 1,2 V (überschreitet den ISO 11898-2-Grenzwert).
Fall: Positionsdatensprünge aufgrund von DGND-Jitter an einer Servo-Encoder-Schnittstelle (Fehler > 5LSB)
Der Mittelabgriff ist über einen niederohmigen Pfad mit dem Metallgehäuse verbunden und wird normalerweise mit einem Y-Kondensator verwendet:
CT → Y-Kondensator → Gehäuseerde (durch leitende Schrauben mit der Erde verbunden)
Tatsächlicher Messvergleich: Nach dem Verbinden des Chassis mit Masse wird die EFT-Immunität der RS485-Schnittstelle von Level 2 auf Level 4 verbessert
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Topologiebeispiel:
CT → Ferritperle (100 Ω bei 100 MHz) → Y-Kondensator (2,2 nF/3 kV) → Gehäusemasse
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+-- 0Ω-Widerstandsbrücke → DGND (nur während des Debuggens verbunden)
Wirkung:
Fügen Sie ein Isolationsgerät zwischen der digitalen Masse und der Gehäusemasse ein:
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Geräte |
Auswahlpunkte |
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Trenntransformator |
Zwischenschichtkapazität <5 pF, unterdrückt MHz-Pegelkopplung |
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Optokoppler-Isolierung |
Wird für die bodenübergreifende Übertragung von Schlüsselsignalen (z. B. Fehlerrückmeldung) verwendet. |
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An einem bestimmten Servoantriebstyp wurden drei Erdungsschemata getestet:
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Testartikel |
Stellen Sie eine Verbindung zu DGND her |
Gehäusemasse |
Gemischte Erdung |
Standardlimit |
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Leitungsgebundene Emission (30 MHz) |
58dBμV |
42dBμV |
36dBμV |
<60dBμV (CISPR11) |
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ESD-Immunität (Kontaktentladung) |
±6kV fehlgeschlagen |
±8kV-Durchgang |
±8kV-Durchgang |
IEC 61000-4-2 |
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RMS-Wert des Positionssignalrauschens |
12mV |
5mV |
3mV |
<10mV (SIL2) |
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In industriellen Servosystemen wird empfohlen, den sekundären Zwischenabgriff des Transformators über einen Y-Kondensator mit der Gehäusemasse zu verbinden und eine Magnetperle zu verwenden, um eine selektive Filterung im Frequenzbereich zu erreichen. Diese Lösung kann den EMV-Spielraum des Systems um 6-10 dB erhöhen und gleichzeitig die Sub-Millivolt-Genauigkeit der Signalverbindung gewährleisten, wodurch die doppelten Anforderungen der modernen intelligenten Fertigung nach hoher Zuverlässigkeit und präziser Steuerung erfüllt werden.
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